Herzlich Willkommen in meiner Rees(t)ewerkstatt

Herzlich Willkommen auf meiner Seite für Patchwork.
Hier zeige ich meine Arbeiten, die aus kleinen Stoffstückchen entstanden sind.
Viel Spaß beim Stöbern...

Samstag, 31. Dezember 2011

Zum Jahreswechsel...

wünsche ich allen einen "guten Rutsch" und für 2012 nur das Beste, Gesundheit und Wohlergehen.


Donnerstag, 8. Dezember 2011

Round Robin

Zum ersten Mal nehme ich an einem "Patchwork-Round-Robin" teil. Für diejenigen, die mit diesem Begriff nichts anfangen können, hier mal eine kurze Erklärung:

"Round Robin" (RR) bezeichnet man auch als Wanderquilt. Die Teilnehmer dieses RR legen vor dem Start das Thema, das Layout und die Nähtechnik fest. Es werden Regeln aufgestellt sowie ein Layout und  ein Versende- bzw. Übergabeplan erstellt. Es ist eine Gemeinschaftsarbeit von allen und für alle Teilnehmer, so dass am Ende jeder Teilnehmer sein eigenes Quiltoberteil bekommt, was dann nur noch zu einem fertigen Quilt verarbeitet werden muss.

Unsere Gruppe besteht aus sechs Teilnehmerinnen, die zunächst jede für sich selbst Stoffe in den eigenen Lieblingsfarben zusammengestellt hat. Wir hatten uns vorher für das Thema "Mode" entschieden, ein weit gefasstes Thema, was gestalterische Elemente wie Kleider, Taschen, Schuhe aber auch Modestile (z.B. 70er Jahre) usw. beinhalten kann. Jede Teilnehmerin nähte nun aus ihren eigenen Stoffen einen Startblock in der vorher verabredeten Form und Größe und stellte dann ein Paket zusammen. In dieses Paket gehörten der eigene Startblock natürlich, die zusammengestellten Stoffe und ein kleines Buch, in dem die Wünsche zum eigenen Quilt hineingeschrieben worden sind. Darin konnte man auch angeben, was man sich selbst unter dem Begriff "Mode" vorstellt. Die Pakete wurden also nun verschlossen und gemäß Versendeplan an die nächste Teilnehmerin weitergegeben. Diese hatte nun die Aufgabe an dem "fremden" Quilt die nächste Runde dran zu nähen, in dem Buch ein paar Zeilen an den Empfänger zu schreiben und das Paket dann verschlossen weiterzugeben. Für jede Runde haben wir zwei Monate Zeit eingeplant, damit man nicht in Zeitdruck gerät. Und so wird jede von uns ihr eigenes - von anderen fertig genähtes - Quiltoberteil erst ein Jahr nach dem Start wiedersehen.

Die Runde 5 ist nun von allen Teilnehmerinnen fertiggestellt worden. In der letzten Woche wurde also die sechste Runde eingeläutet. Und im kommenden Februar wird die Übergabe stattfinden. Die Übergabe verbinden wir mit einem kleinem Fest, auf das wir uns schon alle freuen, denn bis dahin wird alles geheim gehalten, und jede darf mächtig gespannt sein, was aus ihrem Quilt geworden ist. Deshalb gibt es hier auch vorerst noch keine Fotos, damit es eine Überraschung bleibt.

Das ganze ist ziemlich spannend, was auch die Fähigkeiten und die Nähtechnik anbetrifft. Und ich bin immer wieder erstaunt, was meine Vorgängerinnen nähtechnisch so alles geleistet haben. Auch auf mein Werk bin ich sehr gespannt....

Dienstag, 6. Dezember 2011

Hoffest am Ehrenberg

Letzten Sonntag - wie jedes Jahr am 2. Advent - fand das weihnachtliche Hoffest auf dem Bauernhof von Martin und Loreta Dahlmann statt. Und zum wiederholten Mal hatte auch ich dort in der Scheune einen kleinen Stand aufgebaut und meine Patchwork- und Handarbeitsartikel zum Verkauf angeboten. Draussen hat es zwar mächtig geregnet, aber in der Scheune war eine rundum gemütliche Atmosphäre, die auch die Besucher bei Glühwein und Punsch genossen haben.... Hier ein paar Fotos dazu:







Dienstag, 29. November 2011

Decke

aus traditionellen Blöcken wie Jakobsleiter, Windmühle, Ninepatch und Ohiostar...

Traditionelle Patchworkdecke

 

.....nach einer Idee von Debbie Mumm


Mädchenquilt

Quilt "Affentanz"

Quilt "Regenbogen"

Hemdenquilt

Für einen Basar

Tasche "Rosamunde" (eigener Entwurf)








Notizbuch mit Stoffapplikation



Topflappen

Adventskalender

...für Leonie, Celina-Lynn und Jonas (die Enkelkinder einer Freundin), ähnlich der Näh-Anleitung von "Kinderstoffe-Farbenfroh" aus der Zeitschrift "Patchwork spezial - Weihnachten".



Mittwoch, 31. August 2011

noch ein Pilz...

Fliegenpilz als Türstopper
Schnitt von Ellen Rauch / Stoffgalerie Weinheim  (ein bisschen abgewandelt...)

Dienstag, 9. August 2011

Pilzzeit

Fliegenpilz als Türstopper
Schnitt von Ellen Rauch / Stoffgalerie Weinheim  (ein bisschen abgewandelt...)

Dienstag, 10. Mai 2011

„Kreatives Chaos“ in meinem Kopf


Heute möchte ich mal ein bisschen was von meinem „Kreativ-Chaos“ erzählen.

Kennt Ihr das auch? Da hat man Hefte und noch mehr Hefte und Bücher und noch mehr Bücher mit lauter „Input“ und Ideen. Von Zeit zu Zeit blättert man sie durch und findet wieder, was man/frau eigentlich schon immer mal nähen / stricken / häkeln wollte, aber entweder nie dazu gekommen ist oder es aufgrund der Reizüberflutung schlicht und ergreifend vergessen hat.

Mir geht das ständig so. Und wenn ich dann endlich Zeit habe und vor meinen Stoff- und Wollbergen sitze, dann fällt mir vom ganzen „Input“ alles auf einmal ein, sodass ich wieder überlegen muss, was ich denn als erstes in Angriff nehmen soll.

Ganz besonders schwierig ist die Zeit, wenn ich eine Ausstellung vorbereite. Dann möchte ich noch sooooo viel handarbeiten. Es fällt mir schwer, mich auf nur EINE Sache zu konzentrieren. Und dann passieren auch noch Fehler – meist, weil es mal wieder zu schnell gehen sollte. „Entnähen“ heißt dann das Zauberwort, damit es nicht allzu hart klingt. Beim Wort „Trennen“ möchte man ja alles am liebsten in die Ecke werfen und was Neues anfangen. Das Ergebnis wäre dann wieder Frust und ein weiteres UFO (Unfertiges Objekt).

Was also tun, um die ganze Angelegenheit zu entschärfen? Dazu habe ich mir für mich Folgendes überlegt:

Jede Idee wird auf einen kleinen Zettel geschrieben – vielleicht noch mit Heft-/Buchangabe dazu vermerkt. Die Zettel werden einzeln zusammengefaltet und in eine „Kreativkiste“ gelegt. Dazu habe ich eine Zigarrenkiste auserwählt mit einem kleinen Verschluss. Ich kann die Zigarrenkiste auch noch einmal unterteilen für die Themen „Allgemein“ und „Weihnachten“. Wenn ich nun Zeit habe, hole ich mir einen der Zettel heraus und handarbeite diesen Gegenstand, bis er fertig ist. Erst danach gibt es einen neuen Zettel aus der Kiste.

Die Vorteile:
  1. So kann ich mich auf jede einzelne Sache viel besser konzentrieren.
  2. Es entstehen keine neuen UFOs.
  3. Ich vergesse nichts, denn alles kommt mal dran.
  4. Neue Ideen können jederzeit „nachgeschoben“ werden.

So, jetzt steht meine Kreativ-Kiste zum Füllen bereit und die Ideen dürfen endlich sprudeln, denn schnell schreiben kann ich ja…….

(Nachahmung erlaubt)

Kreative Grüße
aus der Rees(t)ewerkstatt
Heike